Mit Spielzeugkühen und grünen Decken wurde schon während des vorbereitenden Unterrichts anschaulich dargestellt, wie viel Wiesenfläche eine Kuh im Jahr benötigt. Eine überraschende Erfahrung machten die Schüler und Schülerinnen, indem sie durch eigenhändiges kräftiges Schütteln von Sahne (im geschlossenen Glas) tatsächlich Butter herstellten - was Milch so alles kann.
Am nächsten Tag ging es dann per Bus mit zwei Klassen nach Grafeld. Jeweils die Hälfte jeder Klasse besuchte und erkundete den konventionellen Hof Feldkamp, die anderen Schüler/innen steuerten den Biohof Holtheide an.
Auf beiden Höfen wurden mithilfe eines umfangreichen „Hofalbum“ neugierig die Stationen Futtertisch, Melken, Kälber und Grünland in kleinen Gruppen erkundet, wobei den Mitarbeitenden und Landwirten des Hofes viele Fragen gestellt werden durften. Echte Begegnungen mit Tieren und das Erleben der Hofumgebung mit allen Sinnen waren ebenso aufregend wie lehrreich. So durften beispielsweise Kälber gestreichelt und auch Gras und Heu angefasst und beschnuppert werden.
Einige Schülerinnen und Schüler hatten das besondere Glück, eine Kälbchengeburt mitzuerleben – ein Moment, der alle ganz still werden ließ und sicherlich unvergesslich bleibt.
Am Ende des Vormittages waren sich alle einig: Dieser Ausflug hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch gezeigt, wie viel Arbeit und Wissen hinter unseren Milchprodukten steckt. Eine Nachbereitung der Erlebnisse wird im Biologieunterricht erfolgen.
Text/Fotos: Weut