GreenLab der Universität Osnabrück an unserer Schule

GrenLab1Spannende Experimente standen für zwei unserer Gymnasialklassen jeweils einen ganzen Vormittag lang im Fokus: Am 2. und am 15. Januar war das mobile Schülerlabor "GreenLab" der Universität Osnabrück an unserer Schule zu Gast und sensibilisierte die beiden Schülergruppen hinsichtlich verschiedener aktueller Themenschwerpunkte.

Unsere Schülerinnen und Schüler konnten so In Theorie und Praxis erste Erfahrungen als Jungwissenschafler sammeln und ganz neue Einsichten gewinnen. 

„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“...aber stimmt das auch für die vegetarische Alternative?

15Für die Klasse 7a ging es am 8. Januar um die Wurst. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich der Herausforderung, eine herkömmliche Fleischwurst mit Hilfe der Chemie von einer vegetarischen Alternative zu unterscheiden. Nach einer ausgiebigen Begutachtung beider Proben zu Beginn des Versuchstages waren sich alle Schülerinnen und Schüler sicher, die herkömmliche Wurst erkannt zu haben. Achtung Spoiler: Sie lagen alle falsch!

In vier Schulstunden verglichen sie den Wasser- und Nitritgehalt der Proben, beurteilten deren Brennwert sowie die Art des enthaltenen Fettes und wiesen Anthocyanfarbstoffe in der vegetarischen Alternative nach. So konnten die Schülerinnen und Schüler die beiden Proben nach einem produktiven Tag eindeutig zuordnen.

2

4

 

Thema Plastikmüll und Mikroplastik

GrenLab1

Am 15. Januar unterstützte das Schülerlabor "GreenLab" die Klasse 8a und führte sieben spannende Experimente zu Plastikmüll und Mikroplastik durch.

Die Schülerinnen und Schüler waren auch hier mit großem Engagement dabei und verfolgten den Weg des Plastiks von der Nutzung bis zur umweltbelastenden Anreicherung.

Das "GreenLab" ermöglichte es den Jugendlichen, praktische Erfahrungen zu sammeln und verschiedene Lösungsansätze für das Abfallproblem zu erkunden. Angefangen bei der Mülltrennung bis hin zur Entfernung von Mikroplastik aus Abwässern, bot das Labor den Schülerinnen und Schülern grundlegende Informationen zur aktuellen Mikroplastikproblematik und möglichen Alternativen zu Plastikprodukten.

GreenLab 3GreenLab 4In der anschließenden Laborphase arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Experimental- und Bewertungsstationen. Dabei wurden unter anderem die folgenden Fragestellungen beantwortet: Welche Kunststoffsorten gibt es und wie unterscheiden sich diese voneinander? Wie isoliert man Mikroplastik aus Kosmetikprodukten und wie viel Mikroplastik steckt eigentlich in diesen? Wie lässt sich herausfinden, ob in originalen Strandsandproben Mikroplastik enthalten ist? Was haben Babywindeln mit Mikroplastik zu tun? Kann man biologisch abbaubare Kunststoffe selbst herstellen?

GreenLab 5GreenLab9Die Experimente lassen sich sehr gut in die Kerncurricula der naturwissenschaftlichen Fächer eingliedern und wurden je nach Klassenstufe angepasst. In einer abschließenden Diskussion reflektierten die Schülerinnen und Schüler den Thementag und führten eine intensive Debatte zur globalen Plastikproblematik.

Text/Fotos: Relker/Tiburcy